Eine der ältesten Formen der Aromatherapie und eine zusätzliche Art, die Heilkraft der Pflanzen wirken zu lassen.

Grundsätzlich ist das Räuchern  eine der ältesten Formen der Aromatherapie und eine zusätzliche Art, die Heilkraft der Pflanzen wirken zu lassen.

Räuchern mit Kräutern und Pflanzen wirkt klärend und heilend auf körperlicher, energetischer, seelischer und spiritueller Ebene. Dafür können zahlreiche Wildkräuter und Gartenkräuter verwendet werden wie z.B. Waldmeister, Steinklee, Lavendel aber auch Gewürze wie Zimt und Nelken. Sie können dabei selbst experimentieren und die unterschiedlichsten Dufterlebnisse kreieren. Ein wichtiger Aspekt des Räucherns ist die Reinigung, die vor allem in den Raunächten eine große Tradition hat. Räume und vor allem sich selbst von energetischen Altlasten zu befreien ist ein wunderbares bewusstes Ritual. Zur Reinigung eignet sich zum Beispiel eine Mischung aus Weihrauch, Salbei und Wacholder. Man verteilt den Rauch mit einer Feder und geht von Raum zu Raum bis in die letzte Ecke. An „problematischen“ Stellen kann die Rauchentwicklung sogar noch stärker sein (auf Rauchmelder achten!). Nach dem Räuchern in jedem Raum das Fenster weit öffnen um alte Gewohnheiten und schlechte Energien zu verabschieden. Danach sollte jeder Raum mit positiven Wünschen besprochen werden, dies kann auch wieder im Gegenzug einer Räucherung geschehen. Als Abschluss räuchert man noch segnend die Bewohner des Hauses.

Grundsätzlich lässt sich sagen, dass jede getrocknete Pflanze oder pflanzlicher Bestandteil verräuchert werden kann (Blüten, Samen, Wurzeln, Blätter, Stängel, Knospen, Holz oder Rinde). Es ist ebenso möglich, die eigenen Küchengewürze oder Teemischungen zu verwenden, z.B. Kardamom für die Sinnlichkeit, Zimt und Nelken für offene, sich erwärmende Herzen. Zu den Kräutern können auch noch Harze beigemengt werden.

Geeignete Pflanzen

Reinigung: Salbei, Wacholder, Weihrauch, Lavendel, Beifuß, Fichtenharz…

Liebe: Holunder, Lavendel, Benzoe, Rose, Damiana, Rosmarin, Kardamom, Gewürznelke…

Stärke, Selbstvertrauen: Eiche, Salbei, Wacholder, Thymian, Beifuß, Brennnessel, Eisenkraut, Schafgarbe…

Glück und Freude: Johanniskraut, Alant, echtes Labkraut, Waldmeister, Sommerflieder, Ringelblume…

Meditation, schamanisches Reisen: Eibe, Mistel, Holunder, Erdrauch, Heidekraut, Wacholder, Hexenkraut, Haselwurz…

Hellsicht: Lorbeer, Schöllkraut, Eisenkraut, Erdrauch, Engelwurz…

Gesundheit: Wacholder, Salbei, Quendel, Storchenschnabel, Haselwurz…

Segnung: Engelwurz, Lavendel, Holunder, Birke, Linde, Frauenmantel, Sterndolde…

Arten des Räucherns

Es gibt verschiedene Möglichkeiten zu räuchern. Geräuchert werden kann mittels Stövchen – wo sich ein Metallsieb über dem Teelicht befindet, mit einer Räucherschale und Kohle. Die Schale wird mit Sand befüllt, die Räucherkohle an einem Ende entzündet bis kleine Funken spritzen und mit der Wölbung nach oben in die Schale gelegt. Die Ausnehmung ist für das Räuchergut gedacht. Die Kräuter werden erst auf die Kohle gelegt, sobald diese ganz durchgeglüht ist. Räuchern ist auch durch direktes Anzünden möglich. Dafür braucht man ein feuerfestes Gefäß (z.B. eine Duftlampe), in das man die zerkleinerten Kräuter gibt. Kräuter, die sich gut dafür eignen sind Salbei, Königskerze und Beifuß, da sie ähnlich einem Brandbeschleuniger wirken. Andere Möglichkeiten wären Räucherkegel, Räucherzöpfe, selbstgemachte Räucherstäbchen, Räucherbündel oder auf der Herdplatte.

Die vier Rauhnächte:

• 21/22. Dezember: Thomasnacht

• 24/25. Dezember: Heiliger Abend, Christnacht

• 31. Dezember/1. Januar: Silvester

• 5./6. Januar: Erscheinung des Herrn

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